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iPad oder tragbarer Monitor fürs Steam Deck: Was ist besser? (2026)

iPad oder tragbarer Monitor: Welcher Bildschirm passt zu deinem Steam Deck? Ein tragbarer Monitor – auch portabler Monitor oder Portable Monitor genannt – ist die klassische Antwort: ein flaches Display mit 15 bis 16 Zoll und ein USB‑C-Kabel. Wenn aber ein iPad in deiner Tasche steckt, hast du den Bildschirm vielleicht schon. Hier vergleichen wir beide, zeigen, worauf du bei einem Monitor achten solltest, und helfen bei Problemen mit Strom und fehlendem Signal.

Preise in US-Shops, Stand: Oktober 2026.

Option Kosten In der Tasche Bildschirm
Dein iPad mit TypeScreen kostenlos, das iPad hast du schon das iPad und sein USB‑C-Kabel Retina
Tragbarer Monitor ca. 130–⁠240 $ Monitor, Kabel, manchmal ein Netzteil meist 1080p

Du willst lieber einen Fernseher oder Schreibtischmonitor anschließen? Lies Steam Deck an Monitor anschließen.

Tragbarer Monitor fürs Steam Deck: Darauf solltest du achten

  • USB‑C-Videoeingang. Das Steam Deck gibt Video per DisplayPort 1.4 Alt Mode aus, der Monitor braucht also einen USB‑C-Eingang, der DisplayPort annimmt – oder einen Mini-HDMI-Eingang plus Hub am Steam Deck.
  • Strom über dasselbe Kabel. Manche Monitore laufen mit einem einzigen Kabel am Steam Deck, andere brauchen ein separates Netzteil (mehr dazu unten).
  • Durchgeleiteter Ladestrom. Das Steam Deck hat einen USB‑C-Anschluss. Leitet der Monitor Ladestrom ans Steam Deck weiter, kannst du spielen, während es lädt.
  • Bildwiederholrate. 60 Hz reichen für die meisten Spiele; für schnellere gibt es Modelle mit 120–⁠144 Hz.

Zum Beispiel kostete der 16,1‑Zoll-Monitor Arzopa Z1FC (1080p, 144 Hz) im Angebot 129,99 $ und der 15,6‑Zoll-USB‑C-Monitor von Plugable 239,95 $.

Nachteile: Ein tragbarer Monitor ist ein separater Kauf und ein weiterer Bildschirm zum Mitnehmen, und manche Modelle brauchen ein externes Netzteil.

Kann das Steam Deck einen tragbaren Monitor mit Strom versorgen?

Manchmal. Arzopa schreibt, ein USB‑C-Kabel könne Strom und Bild zugleich übertragen, wenn das Gerät genug Strom liefert („provides enough power“). Plugable gibt an, sein Monitor funktioniere mit dem Steam Deck, brauche aber einen eigenen Stromanschluss („requires an external power connection“). Prüfe vor dem Kauf die Herstellerangaben zu deinem Modell – ein Monitor, der eine Steckdose braucht, ist weniger mobil, als er aussieht.

Tragbarer Monitor am Steam Deck: Laden beim Spielen

Steckt der Monitor im einzigen USB‑C-Anschluss des Steam Deck, lädt das Steam Deck nur, wenn Monitor oder Hub den Strom durchschleifen. Achte im Datenblatt auf „PD Pass-Through“: Der Monitor von Plugable etwa leitet bis zu 100 W durch.

Tragbarer Monitor zeigt am Steam Deck kein Signal?

  • Prüfe das Kabel. Reine Ladekabel und einfache USB‑2.0-Kabel übertragen kein DisplayPort-Video. Nimm das Kabel aus dem Lieferumfang des Monitors oder eines, das für Video ausgelegt ist.
  • Schließe das Netzteil des Monitors an, wenn er einen separaten Stromeingang hat – manche Displays gehen allein mit dem Strom des Steam Deck nicht an.
  • Aktualisiere SteamOS. Valve hat mehrere Fehler behoben, bei denen externe Bildschirme schwarz blieben.
  • Probiere den „Sicherheitsmodus für externe Anzeigen“ in den Anzeige-Einstellungen des Steam Deck, wenn der Bildschirm im Spielmodus schwarz bleibt.

Weitere Lösungen, wenn der Monitor am Steam Deck kein Bild zeigt, findest du im Artikel Steam Deck an Monitor anschließen.

Nimm das iPad, das du schon hast

Das iPad hat keinen Videoeingang, ein Kabel allein zeigt also nichts – aber mit TypeScreen reicht dasselbe USB‑C-Kabel, mit dem du das iPad lädst. Der Handheld komprimiert das Bild per Hardware und schickt es per USB ans iPad; das iPad zeigt dein Spiel im Vollbild.

Die TypeScreen-App auf dem iPad: „Connect Your Handheld“

Warum das iPad ein großartiger tragbarer Bildschirm ist:

  • Kein Kauf. Wenn du ein iPad hast, steckt der Bildschirm schon in deiner Tasche, und TypeScreen ist kostenlos.
  • Ein schärferer Bildschirm. Das iPad Air (5. Generation) etwa bringt 2360 × 1640 Pixel auf 10,9 Zoll unter; ein typischer tragbarer 16‑Zoll-Monitor hat 1920 × 1080.
  • Eigener Akku. Das iPad braucht kein Netzteil.
  • Ein Kabel, kein Netzwerk. Keine Capture-Card, kein Hub, kein WLAN beim Spielen.

So richtest du es ein: Installiere TypeScreen auf dem iPad (kostenlos, bald im App Store), installiere es einmalig von der iPad-App aus auf dem Handheld, schließe dann das Kabel an und tippe auf „Vertrauen“. Alle Schritte stehen in der Installationsanleitung, und der Artikel iPad als Monitor für Steam Deck vergleicht alle Wege, das iPad als Bildschirm zu nutzen.

Was ist besser für dich?

Dein iPad, wenn:

  • du schon eins hast und keinen weiteren Bildschirm kaufen willst;
  • du mit leichtem Gepäck reist: Das iPad ist sowieso dabei, und ein Kabel genügt.

Ein tragbarer Monitor, wenn:

  • du kein iPad hast;
  • du einen Bildschirm für mehrere Geräte willst – eine Switch, einen Laptop, ein Handy mit Videoausgang.

Häufige Fragen

Welcher tragbare Monitor ist der beste fürs Steam Deck?

Einer mit USB‑C-Videoeingang, durchgeleitetem Ladestrom fürs Steam Deck und einer Stromversorgung, die zu dir passt – mit einem einzigen Kabel oder mit eigenem Netzteil. Wenn du schon ein iPad hast, probiere es zuerst: Mit TypeScreen wird es ohne Kosten zum Bildschirm.

Kann das iPad ein tragbarer Monitor sein?

Für ein Steam Deck oder einen anderen SteamOS-Handheld ja – mit TypeScreen über ein USB‑C-Kabel. Für HDMI-Geräte wie eine Switch braucht das iPad eine Capture-Card und eine Viewer-App wie Orion, weil es keinen Videoeingang hat.

Tragbarer Monitor oder iPad – was soll ich nehmen?

Wenn du schon ein iPad hast, sparst du 130–⁠240 $ und ein weiteres Gerät im Gepäck, und sein Retina-Display hat mehr Pixel als ein 1080p-Monitor. Ein tragbarer Monitor lohnt sich, wenn du kein iPad hast oder einen Bildschirm für mehrere Geräte brauchst.

Ist ein iPad Pro ein guter Bildschirm fürs Steam Deck?

Ja. TypeScreen funktioniert mit jedem iPad ab iPadOS 17, und das iPad Pro und das iPad Air mit 13 Zoll haben die größten Bildschirme unter den iPads.